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Zuletzt aktualisiert 25.08.2026 15:45

CVE-2026-20006

CVSS 5.81 Quelle

Beschreibung

Eine Schwachstelle in der TLS-Kryptographie-Funktionalität der Snort 3-Detection Engine der Cisco Secure Firewall Threat Defense (FTD)-Software könnte es einem nicht authentifizierten, entfernten Angreifer ermöglichen, die Snort 3-Detection Engine unerwartet neu zu starten, was zu einer Denial-of-Service (DoS) -Bedingung führt. Diese Schwachstelle ist auf eine unsachgemäße Implementierung des TLS-Protokolls zurückzuführen. Ein Angreifer könnte diese Sicherheitslücke ausnutzen, indem er ein handgefertigtes TLS-Paket an ein betroffenes System sendet. Ein erfolgreicher Exploit könnte es dem Angreifer ermöglichen, ein Gerät mit Cisco Secure FTD-Software dazu zu bringen, den Netzwerkverkehr fallen zu lassen, was zu einer DoS-Bedingung führt. Hinweis: TLS 1.3 ist von dieser Sicherheitsanfälligkeit nicht betroffen.

HerstellerCisco
Produktsecure firewall threat defense
ProduktfamilieSecure Firewall Threat Defense
Betroffene Versionen7.2.0, 7.2.0.1, 7.2.1, 7.2.2, 7.2.3, 7.2.4, 7.2.4.1, 7.2.5, 7.2.5.1, 7.2.5.2, 7.2.6, 7.2.7, 7.2.8, 7.2.8.1, 7.2.9, 7.2.10, 7.2.10.2, 7.3.0, 7.3.1, 7.3.1.1, 7.3.1.2, 7.4.0, 7.4.1, 7.4.1.1, 7.4.2, 7.4.2.1, 7.4.2.2, 7.4.2.3, 7.4.2.4, 7.6.0, 7.6.1, 7.6.2, 7.6.2.1
Behobene VersionenKeine Angaben

Quellen & weiterführende Informationen

Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.

Was ist zur Behebung zu tun?

Herstellerhinweise prüfen und das betroffene Produkt kurzfristig patchen oder kompensierende Schutzmaßnahmen aktivieren.

PrioritätGrün
EinordnungPlanbar behandeln und überwachen.

Empfohlene Schritte

  • Betroffene Systeme identifizieren: Cisco secure firewall threat defense.
  • Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
  • Hersteller-Advisory öffnen und verfügbare Updates, Workarounds oder Deaktivierungen prüfen.
  • Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.

Übergangsmaßnahmen

  • Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
  • WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
  • Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.