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Zuletzt aktualisiert 25.08.2026 13:36

CVE-2024-21626

CVSS 8.61 Quelle

Beschreibung

runc ist ein CLI-Tool zum Spawnen und Ausführen von Containern unter Linux gemäß der OCI-Spezifikation. In runc 1.1.11 und früher könnte ein Angreifer aufgrund eines internen Dateideskriptor-Lecks einen neu erstellten Containerprozess (von runc exec) dazu veranlassen, ein Arbeitsverzeichnis im Host-Dateisystem-Namespace zu haben, was einen Containerausbruch ermöglicht, indem er Zugriff auf das Host-Dateisystem gewährt ("Angriff 2"). Derselbe Angriff könnte von einem bösartigen Image verwendet werden, um einem Containerprozess den Zugriff auf das Host-Dateisystem durch runc run ("Angriff 1") zu ermöglichen. Varianten der Angriffe 1 und 2 könnten auch verwendet werden, um halbwillkürliche Host-Binärdateien zu überschreiben, so dass vollständige Containerausbrüche möglich sind ("Angriff 3a" und "Angriff 3b"). runc 1.1.12 enthält Patches für dieses Problem.

HerstellerMehrere Hersteller
Produktrunc, fedora
ProduktfamilieRunc
Betroffene Versionen<1.1.12, 39
Behobene Versionen1.1.12

Quellen & weiterführende Informationen

Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.

Was ist zur Behebung zu tun?

Auf eine behobene Version aktualisieren: 1.1.12.

PrioritätGelb
EinordnungZeitnah behandeln: hohes technisches Risiko.

Empfohlene Schritte

  • Betroffene Systeme identifizieren: Mehrere Hersteller runc, fedora.
  • Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
  • Update/Rollout auf behobene Version vorbereiten und priorisiert einspielen.
  • Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.

Übergangsmaßnahmen

  • Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
  • WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
  • Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.