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Zuletzt aktualisiert 20.08.2026 10:22

Cisco Catalyst SD-WAN Controller and Manager Authentication Bypass Vulnerability

CVSS –KEV1 Quelle

Beschreibung

Cisco Catalyst SD-WAN Controller, früher SD-WAN vSmart, und Cisco Catalyst SD-WAN Manager, früher SD-WAN vManage, enthalten eine Authentifizierungs-Bypass-Schwachstelle, die es einem nicht authentifizierten, entfernten Angreifer ermöglichen könnte, die Authentifizierung zu umgehen und Administratorrechte auf einem betroffenen System zu erhalten. Diese Sicherheitsanfälligkeit besteht, weil der Peering-Authentifizierungsmechanismus in einem betroffenen System nicht ordnungsgemäß funktioniert. Ein Angreifer könnte diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er handgefertigte Anfragen an ein betroffenes System sendet. Ein erfolgreicher Exploit könnte es dem Angreifer ermöglichen, sich bei einem betroffenen Cisco Catalyst SD-WAN-Controller als internes, hochprivilegiertes Nicht-Root-Benutzerkonto anzumelden. Mit diesem Konto konnte der Angreifer auf NETCONF zugreifen, wodurch der Angreifer die Netzwerkkonfiguration für das SD-WAN-Fabric manipulieren konnte.

HerstellerCisco
ProduktCatalyst SD-WAN Controller and Manager
ProduktfamilieKeine Angaben
Betroffene VersionenKeine Angaben
Behobene VersionenKeine Angaben

Quellen & weiterführende Informationen

Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.

Was ist zur Behebung zu tun?

Herstellerhinweise prüfen und das betroffene Produkt kurzfristig patchen oder kompensierende Schutzmaßnahmen aktivieren.

PrioritätRot
EinordnungSofort behandeln: kritisch oder aktiv ausgenutzt/KEV-relevant.

Empfohlene Schritte

  • Betroffene Systeme identifizieren: Cisco Catalyst SD-WAN Controller and Manager.
  • Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
  • Hersteller-Advisory öffnen und verfügbare Updates, Workarounds oder Deaktivierungen prüfen.
  • Da KEV/aktive Ausnutzung angezeigt ist: zusätzlich Incident-Check durchführen und kompromittierte Systeme ausschließen.
  • Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.

Übergangsmaßnahmen

  • Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
  • WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
  • Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.
  • Administrative Zugänge besonders absichern: MFA, Passwortrotation, Session-Invalidierung.