CVE-2026-76390
Beschreibung
In Cisco Talos Intelligence für Enterprise Security Cloud-Versionen unter 1.0.3 konnte ein nicht authentifizierter Benutzer über statische Splunk Web-Dateipfade auf die OpenAPI-Spezifikation zugreifen. Die exponierte Spezifikation könnte die Aufklärung der Add-on Representational State Transfer (REST) API-Endpunkte und des Authentifizierungsmodells ermöglichen. Die Sicherheitsanfälligkeit ist möglich, da die generierte OpenAPI-Spezifikation in einem statischen Dateipfad verpackt ist, den Splunk Web ohne Authentifizierung bedient. Weitere Informationen finden Sie unter Deploy Cisco Talos Intelligence for Splunk Enterprise Security (https://help.splunk.com/en/splunk-enterprise-security-8/user-guide/8.0/introduction/deploy-cisco-talos-intelligence-for-splunk-enterprise-security-cloud-only) in der Splunk-Dokumentation.
Quellen & weiterführende Informationen
Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.
Was ist zur Behebung zu tun?
Auf eine behobene Version aktualisieren: 1.0.3.
Empfohlene Schritte
- Betroffene Systeme identifizieren: Cisco Talos Intelligence For Enterprise Security Cloud.
- Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
- Update/Rollout auf behobene Version vorbereiten und priorisiert einspielen.
- Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.
Übergangsmaßnahmen
- Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
- WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
- Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.
- Administrative Zugänge besonders absichern: MFA, Passwortrotation, Session-Invalidierung.