CVE-2026-76370
Beschreibung
In Splunk SOAR-Versionen unter 8.6.0 kann ein authentifizierter Benutzer mit eingeschränktem Mandantenzugriff die Representational State Transfer (REST)-API verwenden, um die Namen und Identifikatoren von Mandanten anzuzeigen, die außerhalb des Rollenumfangs für diesen Benutzer liegen. Die Sicherheitsanfälligkeit ist möglich, da Splunk SOAR keine rollenbasierten Einschränkungen für Mandanten erzwingt, wenn es Mandanteninformationen über die REST-API in Bereitstellungen mit aktivierter Multi-Tenancy zurückgibt. Weitere Informationen finden Sie unter REST Roles and Permissions (https://help.splunk.com/en/splunk-soar/soar-cloud/rest-api-reference/role-management-endpoints/rest-roles-and-permissions) und Configure multiple tenants on your Splunk SOAR (On-premises) instance (https://help.splunk.com/en/splunk-soar/soar-on-premises/administer-soar-on-premises/7.1.0/configure-product-settings-for-your-splunk-soar-on-premises-instance/configure-multiple-tenants-on-your-splunk-soar-on-premises-instance) in der Splunk-Dokumentation.
Quellen & weiterführende Informationen
Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.
Was ist zur Behebung zu tun?
Auf eine behobene Version aktualisieren: 8.6.0.
Empfohlene Schritte
- Betroffene Systeme identifizieren: splunk Soar.
- Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
- Update/Rollout auf behobene Version vorbereiten und priorisiert einspielen.
- Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.
Übergangsmaßnahmen
- Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
- WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
- Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.
- Administrative Zugänge besonders absichern: MFA, Passwortrotation, Session-Invalidierung.