CVE-2026-76366
Beschreibung
In den Splunk SOAR-Versionen unter 8.6.0 kann ein Benutzer mit einem gültigen Splunk SOAR-Konto die REST-API-Filterung (Representational State Transfer) für Playbook-Läufe verwenden, um Sitzungstoken wiederherzustellen, die alle für den betroffenen Benutzer verfügbaren Daten kompromittieren. Die Offenlegung von Informationen ist möglich, da Splunk SOAR REST-API-Filter nicht vor übereinstimmenden Werten blockiert, die ansonsten von Antworten ausgeblendet werden. Weitere Informationen finden Sie unter REST Run Playbook (https://help.splunk.com/en/splunk-soar/soar-cloud/rest-api-reference/run-playbook-endpoints/rest-run-playbook) in der Splunk-Dokumentation.
Quellen & weiterführende Informationen
Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.
Was ist zur Behebung zu tun?
Auf eine behobene Version aktualisieren: 8.6.0.
Empfohlene Schritte
- Betroffene Systeme identifizieren: splunk Soar.
- Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
- Update/Rollout auf behobene Version vorbereiten und priorisiert einspielen.
- Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.
Übergangsmaßnahmen
- Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
- WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
- Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.