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Zuletzt aktualisiert 25.08.2026 11:20

CVE-2026-76355

CVSS 7.51 Quelle

Beschreibung

In Splunk Enterprise 10.4-Versionen unter 10.4.2 kann ein nicht authentifizierter Benutzer die in Edge-Prozessor-Pipeline-Konfigurationen enthaltenen Informationen über einen REST-API-Endpunkt (Representational State Transfer) abrufen, wenn der Edge-Prozessor aktiviert ist. Die Sicherheitsanfälligkeit betrifft keine Versionen vor 10.4. Die Sicherheitsanfälligkeit besteht, weil dem Edge Processor Service-Endpunkt die Authentifizierungskontrollen fehlen. Weitere Informationen finden Sie unter Systemarchitektur der Edge Processor-Lösung (https://help.splunk.com/en/splunk-enterprise/process-data-at-the-edge/use-edge-processors-for-splunk-enterprise/10.4/how-the-edge-processor-solution-works/system-architecture-of-the-edge-processor-solution) in der Splunk-Dokumentation.

Herstellersplunk
ProduktSplunk
ProduktfamilieSplunk
Betroffene Versionen>=10.4.0, <10.4.2
Behobene Versionen10.4.2

Quellen & weiterführende Informationen

Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.

Was ist zur Behebung zu tun?

Auf eine behobene Version aktualisieren: 10.4.2.

PrioritätGelb
EinordnungZeitnah behandeln: hohes technisches Risiko.

Empfohlene Schritte

  • Betroffene Systeme identifizieren: splunk Splunk.
  • Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
  • Update/Rollout auf behobene Version vorbereiten und priorisiert einspielen.
  • Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.

Übergangsmaßnahmen

  • Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
  • WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
  • Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.
  • Administrative Zugänge besonders absichern: MFA, Passwortrotation, Session-Invalidierung.