CVE-2026-76355
Beschreibung
In Splunk Enterprise 10.4-Versionen unter 10.4.2 kann ein nicht authentifizierter Benutzer die in Edge-Prozessor-Pipeline-Konfigurationen enthaltenen Informationen über einen REST-API-Endpunkt (Representational State Transfer) abrufen, wenn der Edge-Prozessor aktiviert ist. Die Sicherheitsanfälligkeit betrifft keine Versionen vor 10.4. Die Sicherheitsanfälligkeit besteht, weil dem Edge Processor Service-Endpunkt die Authentifizierungskontrollen fehlen. Weitere Informationen finden Sie unter Systemarchitektur der Edge Processor-Lösung (https://help.splunk.com/en/splunk-enterprise/process-data-at-the-edge/use-edge-processors-for-splunk-enterprise/10.4/how-the-edge-processor-solution-works/system-architecture-of-the-edge-processor-solution) in der Splunk-Dokumentation.
Quellen & weiterführende Informationen
Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.
Was ist zur Behebung zu tun?
Auf eine behobene Version aktualisieren: 10.4.2.
Empfohlene Schritte
- Betroffene Systeme identifizieren: splunk Splunk.
- Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
- Update/Rollout auf behobene Version vorbereiten und priorisiert einspielen.
- Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.
Übergangsmaßnahmen
- Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
- WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
- Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.
- Administrative Zugänge besonders absichern: MFA, Passwortrotation, Session-Invalidierung.