Zum Inhalt springen
← Zurück zum Cyberlagebild
Zuletzt aktualisiert 25.08.2026 11:20

CVE-2026-76352

CVSS 8.81 Quelle

Beschreibung

In den Splunk Enterprise-Versionen unter 10.4.2, 10.2.6, 10.0.9 und 9.4.14 kann ein Benutzer, der nicht über die "Admin"- oder "Power"-Splunk-Rollen verfügt, einen Skript-Lookup über generische Konfigurationsendpunkte erstellen oder ändern und ein installiertes Lookup-Skript mit den Berechtigungen des Benutzerkontos mit Splunk Enterprise ausführen, was den Zugriff auf alle relevanten Daten ermöglichen und die Systemintegrität und -verfügbarkeit beeinträchtigen könnte. Die Sicherheitsanfälligkeit ist möglich, da die generischen transformierten Konfigurationsendpunkte nicht die zum Erstellen oder Bearbeiten externer Nachschlagdefinitionen erforderlichen Funktionen durchsetzen. Weitere Informationen finden Sie unter Definieren von Rollen auf der Splunk-Plattform mit Funktionen (https://help.splunk.com/en/splunk-enterprise/administer/manage-users-and-security/10.2/manage-splunk-platform-users-and-roles/define-roles-on-the-splunk-platform-with-capabilities) und limits.conf (https://help.splunk.com/en/splunk-enterprise/administer/admin-manual/10.4/configuration-file-reference/10.4.2-configuration-file-reference/limits.conf) in der Splunk-Dokumentation.

Herstellersplunk
ProduktSplunk
ProduktfamilieSplunk
Betroffene Versionen>=9.4.0, <9.4.14, >=10.0.0, <10.0.9, >=10.2.0, <10.2.6, >=10.4.0, <10.4.2
Behobene Versionen9.4.14, 10.0.9, 10.2.6, 10.4.2

Quellen & weiterführende Informationen

Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.

Was ist zur Behebung zu tun?

Auf eine behobene Version aktualisieren: 9.4.14, 10.0.9, 10.2.6, 10.4.2.

PrioritätGelb
EinordnungZeitnah behandeln: hohes technisches Risiko.

Empfohlene Schritte

  • Betroffene Systeme identifizieren: splunk Splunk.
  • Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
  • Update/Rollout auf behobene Version vorbereiten und priorisiert einspielen.
  • Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.

Übergangsmaßnahmen

  • Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
  • WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
  • Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.
  • Administrative Zugänge besonders absichern: MFA, Passwortrotation, Session-Invalidierung.