CVE-2026-76350
Beschreibung
In den Splunk Enterprise-Versionen unter 10.4.2, 10.2.6, 10.0.9 und 9.4.14 kann ein Benutzer, der eine Rolle mit der Funktion schedule search innehat, Anhänge zum Portable Document Format (PDF) im Workflow für E-Mail-Benachrichtigungen konfigurieren. Wenn die E-Mail-Alarmaktion ausgeführt wird, kann sie beliebige Befehle der Search Processing Language (SPL) mit Berechtigungen auf Systemebene ausführen, alle relevanten Daten offenlegen und die Systemintegrität und -verfügbarkeit auf dem Suchkopf beeinträchtigen. Die Sicherheitsanfälligkeit ist möglich, da der Suchplaner einen Authentifizierungskontext auf Systemebene anstelle des Aktionsbesitzerkontexts an die E-Mail-Benachrichtigungsaktion übergibt, wenn er PDF-Anhänge rendert. Weitere Informationen finden Sie unter alert actions.conf (https://help.splunk.com/en/splunk-enterprise/administer/admin-manual/10.4/configuration-file-reference/10.4.0-configuration-file-reference/alert actions.conf) in der Splunk-Dokumentation.
Quellen & weiterführende Informationen
Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.
Was ist zur Behebung zu tun?
Auf eine behobene Version aktualisieren: 9.4.14, 10.0.9, 10.2.6, 10.4.2.
Empfohlene Schritte
- Betroffene Systeme identifizieren: splunk Splunk.
- Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
- Update/Rollout auf behobene Version vorbereiten und priorisiert einspielen.
- Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.
Übergangsmaßnahmen
- Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
- WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
- Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.
- Administrative Zugänge besonders absichern: MFA, Passwortrotation, Session-Invalidierung.