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Zuletzt aktualisiert 25.08.2026 11:20

CVE-2026-76350

CVSS 8.81 Quelle

Beschreibung

In den Splunk Enterprise-Versionen unter 10.4.2, 10.2.6, 10.0.9 und 9.4.14 kann ein Benutzer, der eine Rolle mit der Funktion schedule search innehat, Anhänge zum Portable Document Format (PDF) im Workflow für E-Mail-Benachrichtigungen konfigurieren. Wenn die E-Mail-Alarmaktion ausgeführt wird, kann sie beliebige Befehle der Search Processing Language (SPL) mit Berechtigungen auf Systemebene ausführen, alle relevanten Daten offenlegen und die Systemintegrität und -verfügbarkeit auf dem Suchkopf beeinträchtigen. Die Sicherheitsanfälligkeit ist möglich, da der Suchplaner einen Authentifizierungskontext auf Systemebene anstelle des Aktionsbesitzerkontexts an die E-Mail-Benachrichtigungsaktion übergibt, wenn er PDF-Anhänge rendert. Weitere Informationen finden Sie unter alert actions.conf (https://help.splunk.com/en/splunk-enterprise/administer/admin-manual/10.4/configuration-file-reference/10.4.0-configuration-file-reference/alert actions.conf) in der Splunk-Dokumentation.

Herstellersplunk
ProduktSplunk
ProduktfamilieSplunk
Betroffene Versionen>=9.4.0, <9.4.14, >=10.0.0, <10.0.9, >=10.2.0, <10.2.6, >=10.4.0, <10.4.2
Behobene Versionen9.4.14, 10.0.9, 10.2.6, 10.4.2

Quellen & weiterführende Informationen

Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.

Was ist zur Behebung zu tun?

Auf eine behobene Version aktualisieren: 9.4.14, 10.0.9, 10.2.6, 10.4.2.

PrioritätGelb
EinordnungZeitnah behandeln: hohes technisches Risiko.

Empfohlene Schritte

  • Betroffene Systeme identifizieren: splunk Splunk.
  • Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
  • Update/Rollout auf behobene Version vorbereiten und priorisiert einspielen.
  • Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.

Übergangsmaßnahmen

  • Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
  • WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
  • Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.
  • Administrative Zugänge besonders absichern: MFA, Passwortrotation, Session-Invalidierung.