CVE-2026-76349
Beschreibung
In den Splunk Enterprise-Versionen unter 10.2.6, 10.0.9 und 9.4.14 kann ein nicht authentifizierter Benutzer einen authentifizierten Benutzer dazu verleiten, unter Verwendung der Berechtigungen des authentifizierten Benutzers über einen erstellten Splunk-Weblink willkürliche Befehle für die Suchverarbeitungssprache (SPL) auszuführen. Die SPL-Befehle konnten auf alle relevanten Daten zugreifen. Die Sicherheitsanfälligkeit betrifft nicht die Splunk Enterprise 10.4-Versionen und höher. Die Sicherheitsanfälligkeit ist möglich, da Splunk Web über den Uniform Resource Locator (URL) bereitgestellte Form-Token-Werte in SPL-Suchen ersetzt, ohne sie zu neutralisieren. Die Sicherheitslücke erfordert, dass der Angreifer den Benutzer phisht, indem er ihn dazu bringt, den erstellten Link zu öffnen. Der nicht authentifizierte Benutzer sollte die Sicherheitsanfälligkeit nicht nach Belieben ausnutzen können. Weitere Informationen finden Sie in der Splunk-Dokumentation (https://help.splunk.com/en/splunk-enterprise/create-dashboards-and-reports/simple-xml-dashboards/10.2/simple-xml-reference/token-reference).
Quellen & weiterführende Informationen
Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.
Was ist zur Behebung zu tun?
Auf eine behobene Version aktualisieren: 9.4.14, 10.0.9, 10.2.6.
Empfohlene Schritte
- Betroffene Systeme identifizieren: splunk Splunk.
- Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
- Update/Rollout auf behobene Version vorbereiten und priorisiert einspielen.
- Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.
Übergangsmaßnahmen
- Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
- WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
- Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.
- Administrative Zugänge besonders absichern: MFA, Passwortrotation, Session-Invalidierung.