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Zuletzt aktualisiert 25.08.2026 11:20

CVE-2026-76342

CVSS 5.41 Quelle

Beschreibung

In den Splunk Enterprise-Versionen unter 10.4.2, 10.2.6, 10.0.9 und 9.4.14 kann ein Benutzer, der die "Power"-Splunk-Rolle innehat, riskante Search Processing Language (SPL)-Befehle in einem Tabellen-Editor-Datensatz speichern und den Datensatz freigeben. Ein Benutzer, der die Splunk-Rolle "admin" innehat, löst die Befehle aus, wenn dieser Benutzer den Datensatz im Tabelleneditor öffnet. Die Befehle werden mit den Berechtigungen des zweiten Benutzers ausgeführt und können alle relevanten Daten offenlegen und Lookup-Dateien ändern. Die Sicherheitsanfälligkeit ist möglich, da der Tabelleneditor keine SPL-Sicherheitsvorkehrungen für riskante Befehle auf die Feldzusammenfassungssuche anwendet, die er für den Schritt Anfangsdaten ausführt. Die Sicherheitsanfälligkeit erfordert, dass der Angreifer den betroffenen Benutzer phisht, indem er ihn dazu bringt, eine Anfrage in seinem Browser zu initiieren. Der Benutzer, der die "Power" Splunk-Rolle innehat, sollte nicht in der Lage sein, die Schwachstelle nach Belieben auszunutzen. Weitere Informationen finden Sie unter SPL-Sicherheitsmaßnahmen für risikobehaftete Befehle (https://help.splunk.com/en/splunk-enterprise/administer/manage-users-and-security/10.2/best-practices-for-splunk-platform-security/splunk-safeguards-for-risky-commands) und Rollen auf der Splunk-Plattform mit Fähigkeiten definieren (https://help.splunk.com/en/splunk-enterprise/administer/manage-users-and-security/10.2/manage-splunk-plattform-users-and-roles/define-roles-on-the-splunk-plattform-with-capabilities) in der Splunk-Dokumentation.

Herstellersplunk
ProduktSplunk
ProduktfamilieSplunk
Betroffene Versionen>=9.4.0, <9.4.14, >=10.0.0, <10.0.9, >=10.2.0, <10.2.6, >=10.4.0, <10.4.2
Behobene Versionen9.4.14, 10.0.9, 10.2.6, 10.4.2

Quellen & weiterführende Informationen

Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.

Was ist zur Behebung zu tun?

Auf eine behobene Version aktualisieren: 9.4.14, 10.0.9, 10.2.6, 10.4.2.

PrioritätGrün
EinordnungPlanbar behandeln und überwachen.

Empfohlene Schritte

  • Betroffene Systeme identifizieren: splunk Splunk.
  • Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
  • Update/Rollout auf behobene Version vorbereiten und priorisiert einspielen.
  • Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.

Übergangsmaßnahmen

  • Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
  • WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
  • Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.