CVE-2026-76341
Beschreibung
In den Splunk Enterprise-Versionen unter 10.4.2, 10.2.6, 10.0.9 und 9.4.14 kann ein Benutzer, der die "Power"-Splunk-Rolle innehat, angreifergesteuerte Suchverarbeitungssprache (SPL) in einem Tabellen-Editor-Datensatz speichern und den Datensatz freigeben. Ein Benutzer, der die Splunk-Rolle "admin" innehat, löst die SPL aus, wenn dieser Benutzer den Datensatz im Tabelleneditor öffnet. Die SPL läuft mit den Berechtigungen des zweiten Benutzers und könnte alle relevanten Daten offenlegen und begrenzte Daten auf dem Suchkopf ändern. Die Sicherheitsanfälligkeit ist möglich, da der Tabellen-Editor keine SPL-Sicherheitsvorkehrungen für riskante Befehle anwendet, wenn er die Datensatz-Erstdaten vorbereitet. Die Sicherheitsanfälligkeit erfordert, dass der Angreifer den betroffenen Benutzer phisht, indem er ihn dazu bringt, eine Anfrage in seinem Browser zu initiieren. Der Benutzer, der die "Power" Splunk-Rolle innehat, sollte nicht in der Lage sein, die Schwachstelle nach Belieben auszunutzen. Weitere Informationen finden Sie unter Definieren von Anfangsdaten für einen neuen Tabellendatensatz (https://help.splunk.com/en/splunk-enterprise/manage-knowledge-objects/knowledge-management-manual/9.4/create-and-edit-table-datasets/define-initial-data-for-a-new-table-dataset), SPL-Sicherheitsmaßnahmen für risikobehaftete Befehle (https://help.splunk.com/en/splunk-users-and-security/10.2/best-practices-for-splunk-platform-security/splunk-safeguards-for-risky-commands) und Rollen auf der Splunk-Plattform mit Fähigkeiten (https://help.splunk.com/en/splunk-enterprise/administer/manage-users-and-security/10.4/manage-splunk-plattform-users-and-security/define-roles-on-the-splunk-plattform.
Quellen & weiterführende Informationen
Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.
Was ist zur Behebung zu tun?
Auf eine behobene Version aktualisieren: 9.4.14, 10.0.9, 10.2.6, 10.4.2.
Empfohlene Schritte
- Betroffene Systeme identifizieren: splunk Splunk.
- Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
- Update/Rollout auf behobene Version vorbereiten und priorisiert einspielen.
- Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.
Übergangsmaßnahmen
- Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
- WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
- Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.