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Zuletzt aktualisiert 25.08.2026 11:19

CVE-2026-76338

CVSS 8.11 Quelle

Beschreibung

In den Splunk Enterprise-Versionen unter 10.4.2, 10.2.6, 10.0.9 und 9.4.14 kann ein nicht authentifizierter Benutzer, der Zugriff auf einen vertrauenswürdigen verteilten privaten Suchschlüssel hat, ein administratives Sitzungstoken fälschen, auf alle relevanten Daten zugreifen, die Systemintegrität beeinträchtigen und die Verfügbarkeit des Dienstes stören. Die Sicherheitsanfälligkeit ist möglich, da für den Endpunkt der verteilten Suchauthentifizierungstoken keine signierte Anforderung zur Identifizierung eines konfigurierten Such-Peers erforderlich ist, so dass die Anforderung auf freigegebenes lokales Schlüsselmaterial zurückgreifen kann. Weitere Informationen finden Sie unter Über die verteilte Suche (https://help.splunk.com/en/splunk-enterprise/administer/distributed-search/10.4/overview-of-distributed-search/about-distributed-search) und Authentication.conf (https://help.splunk.com/en/splunk-enterprise/administer/admin-manual/10.4/configuration-file-reference/10.4.2-configuration-file-reference/authentication.conf) in der Splunk-Dokumentation.

Herstellersplunk
ProduktSplunk
ProduktfamilieSplunk
Betroffene Versionen>=9.4.0, <9.4.14, >=10.0.0, <10.0.9, >=10.2.0, <10.2.6, >=10.4.0, <10.4.2
Behobene Versionen9.4.14, 10.0.9, 10.2.6, 10.4.2

Quellen & weiterführende Informationen

Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.

Was ist zur Behebung zu tun?

Auf eine behobene Version aktualisieren: 9.4.14, 10.0.9, 10.2.6, 10.4.2.

PrioritätGelb
EinordnungZeitnah behandeln: hohes technisches Risiko.

Empfohlene Schritte

  • Betroffene Systeme identifizieren: splunk Splunk.
  • Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
  • Update/Rollout auf behobene Version vorbereiten und priorisiert einspielen.
  • Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.

Übergangsmaßnahmen

  • Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
  • WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
  • Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.
  • Administrative Zugänge besonders absichern: MFA, Passwortrotation, Session-Invalidierung.