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Zuletzt aktualisiert 25.08.2026 11:19

CVE-2026-76336

CVSS 7.11 Quelle

Beschreibung

In den Splunk Enterprise-Versionen unter 10.4.2 und 10.2.6 kann ein Benutzer, der nicht über die "Admin"- oder "Power"-Splunk-Rollen verfügt, alle SPL2-Module (Search Processing Language 2) über alle Apps und Benutzer der Instanz über die SPL2-Modulverwaltungs-API (Representational State Transfer, REST) löschen. Dies könnte exportierte Datensätze und Funktionen löschen, die Systemintegrität beeinträchtigen und teilweise Serviceunterbrechungen verursachen. Die Sicherheitsanfälligkeit betrifft nicht die Splunk Enterprise-Versionen unter 10.2. Die Sicherheitsanfälligkeit ist möglich, da die SPL2-Modulverwaltungs-REST-API Modullöschanforderungen nicht ausreichend autorisiert und validiert. Weitere Informationen finden Sie unter Verwalten von SPL2-Modulen (https://help.splunk.com/en/splunk-enterprise/search/spl2-search-manual/multiple-searches-in-an-spl2-module/manage-spl2-modules) und Modulberechtigungen (https://help.splunk.com/en/splunk-enterprise/search/splunk2-search-manual/modules-statements-and-views/module-permissions) in der Splunk-Dokumentation.

Herstellersplunk
ProduktSplunk
ProduktfamilieSplunk
Betroffene Versionen>=10.2.0, <10.2.6, >=10.4.0, <10.4.2
Behobene Versionen10.2.6, 10.4.2

Quellen & weiterführende Informationen

Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.

Was ist zur Behebung zu tun?

Auf eine behobene Version aktualisieren: 10.2.6, 10.4.2.

PrioritätGelb
EinordnungZeitnah behandeln: hohes technisches Risiko.

Empfohlene Schritte

  • Betroffene Systeme identifizieren: splunk Splunk.
  • Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
  • Update/Rollout auf behobene Version vorbereiten und priorisiert einspielen.
  • Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.

Übergangsmaßnahmen

  • Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
  • WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
  • Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.