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Zuletzt aktualisiert 25.08.2026 11:19

CVE-2026-76328

CVSS 6.71 Quelle

Beschreibung

In den Splunk Enterprise-Versionen unter 10.4.1, 10.2.6, 10.0.9 und 9.4.14 kann ein Benutzer, der die "Power"-Splunk-Rolle innehat, die angreifergesteuerte Suchverarbeitungssprache (SPL) in einem Dashboard speichern. Wenn ein anderer authentifizierter Benutzer das Dashboard als PDF-Datei (Portable Document Format) exportiert, führt Splunk Enterprise die injizierte SPL mit den Berechtigungen dieses Benutzers aus. Die injizierte SPL könnte auf Daten zugreifen oder diese ändern. Die Sicherheitsanfälligkeit ist möglich, da Splunk Web die Dashboard-Inhalte vor der Verarbeitung von PDF-Exporten nicht ausreichend validiert. Die Sicherheitsanfälligkeit erfordert, dass der Angreifer den betroffenen Benutzer phisht, indem er ihn dazu bringt, eine Anfrage in seinem Browser zu initiieren. Der Benutzer, der die "Power" Splunk-Rolle innehat, sollte nicht in der Lage sein, die Schwachstelle nach Belieben auszunutzen. Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen von PDFs Ihrer Berichte und Dashboards (https://help.splunk.com/en/splunk-enterprise/create-dashboards-and-reports/reporting-manual/9.4/report-management/generate-pdfs-of-your-reports-and-dashboards) in der Splunk-Dokumentation.

Herstellersplunk
ProduktSplunk
ProduktfamilieSplunk
Betroffene Versionen>=9.4.0, <9.4.14, >=10.0.0, <10.0.9, >=10.2.0, <10.2.6, >=10.4.0, <10.4.2
Behobene Versionen9.4.14, 10.0.9, 10.2.6, 10.4.2

Quellen & weiterführende Informationen

Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.

Was ist zur Behebung zu tun?

Auf eine behobene Version aktualisieren: 9.4.14, 10.0.9, 10.2.6, 10.4.2.

PrioritätGrün
EinordnungPlanbar behandeln und überwachen.

Empfohlene Schritte

  • Betroffene Systeme identifizieren: splunk Splunk.
  • Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
  • Update/Rollout auf behobene Version vorbereiten und priorisiert einspielen.
  • Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.

Übergangsmaßnahmen

  • Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
  • WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
  • Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.