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Zuletzt aktualisiert 25.08.2026 11:18

CVE-2026-76323

CVSS 6.41 Quelle

Beschreibung

In den Splunk Enterprise-Versionen unter 10.4.2, 10.2.6, 10.0.9 und 9.4.14 kann ein Benutzer, der nicht über die Splunk-Rollen "Admin" oder "Power" verfügt, die Sicherheitsvorkehrungen für die Suchverarbeitungssprache (SPL) über das Job-Details-Dashboard umgehen. Die injizierte SPL könnte mit den Berechtigungen eines authentifizierten Benutzers ausgeführt werden, der einen erstellten Job Details Dashboard-Link öffnet. Dies könnte den Zugriff auf alle relevanten Daten ermöglichen und die Systemintegrität innerhalb dieser Berechtigungen beeinträchtigen. Die Sicherheitsanfälligkeit ist möglich, da das Job-Details-Dashboard eine vom Anrufer bereitgestellte Suchkennung nicht korrekt neutralisiert, bevor sie in die SPL-Suche eingefügt wird. Die Sicherheitslücke erfordert, dass der Angreifer den Benutzer phisht, indem er ihn dazu bringt, den erstellten Link zu öffnen. Der Benutzer, der die Splunk-Rollen "Admin" oder "Power" nicht innehat, sollte die Schwachstelle nicht nach Belieben ausnutzen können. Weitere Informationen finden Sie unter Über Jobs und Jobmanagement (https://help.splunk.com/en/splunk-enterprise/search/search-manual/10.4/manage-jobs/about-jobs-and-job-management) in der Splunk-Dokumentation.

Herstellersplunk
Produktsplunk
ProduktfamilieSplunk
Betroffene Versionen>=9.4.0 <9.4.14, >=10.0.0 <10.0.9, >=10.2.0 <10.2.6, >=10.4.0 <10.4.2
Behobene Versionen9.4.14, 10.0.9, 10.2.6, 10.4.2

Quellen & weiterführende Informationen

Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.

Was ist zur Behebung zu tun?

Auf eine behobene Version aktualisieren: 9.4.14, 10.0.9, 10.2.6, 10.4.2.

PrioritätGrün
EinordnungPlanbar behandeln und überwachen.

Empfohlene Schritte

  • Betroffene Systeme identifizieren: splunk splunk.
  • Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
  • Update/Rollout auf behobene Version vorbereiten und priorisiert einspielen.
  • Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.

Übergangsmaßnahmen

  • Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
  • WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
  • Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.