CVE-2026-76322
Beschreibung
In den Splunk Enterprise-Versionen unter 10.4.2, 10.2.6, 10.0.9 und 9.4.14 kann ein Benutzer, der die Splunk-Rolle "Benutzer" innehat, ein Dashboard Studio-Dashboard erstellen, auf dem die angreifergesteuerte Suchverarbeitungssprache (SPL) für einen anderen authentifizierten Benutzer ausgeführt wird. Die vom Angreifer gesteuerte SPL könnte auf alle relevanten Daten zugreifen und die Systemintegrität und -verfügbarkeit beeinträchtigen. Die Sicherheitsanfälligkeit ist möglich, da Dashboard Studio die erwartete Berechtigungsgrenze für die App-Sichtbarkeit nicht konsequent durchsetzt, bevor die Dashboard-Suchabfrageoptionen den Suchversand erreichen. Die Sicherheitsanfälligkeit erfordert, dass der Angreifer den betroffenen Benutzer phisht, indem er ihn dazu bringt, eine Anfrage in seinem Browser zu initiieren. Der Benutzer, der die "Benutzer"-Splunk-Rolle innehat, sollte die Schwachstelle nicht nach Belieben ausnutzen können. Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen von suchbasierten Visualisierungen mit ds.search (https://help.splunk.com/en/splunk-enterprise/create-dashboards-and-reports/dashboard-studio/10.4/use-data-sources/create-search-based-visualizations-with-ds.search) in der Splunk-Dokumentation.
Quellen & weiterführende Informationen
Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.
Was ist zur Behebung zu tun?
Auf eine behobene Version aktualisieren: 9.4.14, 10.0.9, 10.2.6, 10.4.2.
Empfohlene Schritte
- Betroffene Systeme identifizieren: splunk splunk.
- Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
- Update/Rollout auf behobene Version vorbereiten und priorisiert einspielen.
- Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.
Übergangsmaßnahmen
- Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
- WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
- Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.
- Administrative Zugänge besonders absichern: MFA, Passwortrotation, Session-Invalidierung.