CVE-2026-76321
Beschreibung
In den Splunk Enterprise-Versionen unter 10.4.2, 10.2.6, 10.0.9 und 9.4.14 kann ein nicht authentifizierter Benutzer eine beliebige Suchverarbeitungssprache (SPL) in Anfragen einfügen, die nach Ereignissen in der Nähe eines ausgewählten Ereignisses suchen. Dies könnte eine nicht autorisierte Suchausführung ermöglichen. Die Sicherheitsanfälligkeit ist möglich, da Splunk Web nicht konsequent von Anrufern bereitgestellten Werten entgeht, wenn es SPL für Suchanfragen in der Nähe erstellt, und der eingebettete Berichtszugriff diese Anfragen ohne die erwartete Autorisierungsprüfung akzeptiert. Weitere Informationen finden Sie unter Nutzungszeit zum Finden von Ereignissen in der Nähe (https://help.splunk.com/en/splunk-enterprise/search/search-manual/10.2/specify-time-ranges/use-time-to-find-nearby-events) in der Splunk-Dokumentation.
Quellen & weiterführende Informationen
Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.
Was ist zur Behebung zu tun?
Auf eine behobene Version aktualisieren: 9.4.14, 10.0.9, 10.2.6, 10.4.2.
Empfohlene Schritte
- Betroffene Systeme identifizieren: splunk splunk.
- Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
- Update/Rollout auf behobene Version vorbereiten und priorisiert einspielen.
- Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.
Übergangsmaßnahmen
- Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
- WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
- Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.