CVE-2026-76320
Beschreibung
In den Splunk Enterprise-Versionen unter 10.4.2, 10.2.6, 10.0.9 und 9.4.14 kann ein nicht authentifizierter Benutzer dazu führen, dass ein authentifizierter Benutzer in seinem Namen willkürliche Suchanfragen in der Search Processing Language (SPL) über den Event Type Builder durchführt. Dies könnte alle relevanten Daten und gespeicherten Anmeldeinformationen offenlegen. Die Sicherheitsanfälligkeit ist möglich, wenn der Event Type Builder standortübergreifende Anforderungseingaben akzeptiert und SPL-beeinflussende Werte bei der Erstellung von Beispielereignissen beibehält. Die Sicherheitsanfälligkeit erfordert, dass der Angreifer den betroffenen Benutzer phisht, indem er ihn dazu bringt, eine Anfrage in seinem Browser zu initiieren. Der nicht authentifizierte Benutzer sollte die Sicherheitsanfälligkeit nicht nach Belieben ausnutzen können. Weitere Informationen finden Sie unter Automatisches Finden und Erstellen von Ereignistypen (https://help.splunk.com/en/splunk-enterprise/manage-knowledge-objects/knowledge-management-manual/9.0/event-types/automatically-find-and-build-event-types) in der Splunk-Dokumentation.
Quellen & weiterführende Informationen
Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.
Was ist zur Behebung zu tun?
Auf eine behobene Version aktualisieren: 9.4.14, 10.0.9, 10.2.6, 10.4.2.
Empfohlene Schritte
- Betroffene Systeme identifizieren: splunk splunk.
- Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
- Update/Rollout auf behobene Version vorbereiten und priorisiert einspielen.
- Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.
Übergangsmaßnahmen
- Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
- WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
- Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.