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Zuletzt aktualisiert 25.08.2026 11:18

CVE-2026-76319

CVSS 8.81 Quelle

Beschreibung

In den Splunk Enterprise-Versionen unter 10.4.2, 10.2.6, 10.0.9 und 9.4.14 kann ein Benutzer mit niedrigem Privileg, der nicht über die fsh manage-Fähigkeit verfügt, Remote Code Execution durch Federated Search-Bundle-Auswahl durchführen. Dies könnte den Zugriff auf alle relevanten Daten ermöglichen und die Systemintegrität und -verfügbarkeit beeinträchtigen. Die Sicherheitsanfälligkeit ist möglich, da der Versandfluss der Federated Search die vom Anrufer gesteuerte Paketauswahl akzeptiert, ohne die Fähigkeit zur Verwaltung von föderierten Anbietern und Indizes durchzusetzen. Weitere Informationen finden Sie unter Sicherheitsmodelle für Federated Search for Splunk (https://help.splunk.com/en/splunk-enterprise/search/federated-search/10.4/run-federated-searches-across-other-splunk-deployments/service-accounts-and-security-for-federated-search-for-splunk) und Rollen auf der Splunk-Plattform mit Funktionen definieren (https://help.splunk.com/en/splunk-enterprise/administer/manage-users-and-security/10.4/manage-splunk-plattform-users-and-roles/define-roles-on-the-splunk-plattform-with-capabilities) in der Splunk-Dokumentation.

Herstellersplunk
Produktsplunk
ProduktfamilieSplunk
Betroffene Versionen>=9.4.0 <9.4.14, >=10.0.0 <10.0.9, >=10.2.0 <10.2.6, >=10.4.0 <10.4.2
Behobene Versionen9.4.14, 10.0.9, 10.2.6, 10.4.2

Quellen & weiterführende Informationen

Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.

Was ist zur Behebung zu tun?

Auf eine behobene Version aktualisieren: 9.4.14, 10.0.9, 10.2.6, 10.4.2.

PrioritätGelb
EinordnungZeitnah behandeln: hohes technisches Risiko.

Empfohlene Schritte

  • Betroffene Systeme identifizieren: splunk splunk.
  • Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
  • Update/Rollout auf behobene Version vorbereiten und priorisiert einspielen.
  • Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.

Übergangsmaßnahmen

  • Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
  • WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
  • Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.
  • Administrative Zugänge besonders absichern: MFA, Passwortrotation, Session-Invalidierung.