CVE-2026-76315
Beschreibung
In den Splunk Enterprise-Versionen unter 10.4.2, 10.2.6, 10.0.9 und 9.4.14 kann ein Benutzer, der die Splunk-Rollen "Admin" oder "Power" nicht besitzt, über die Splunk Web Manager-Konfiguration beliebigen Code auf der Splunk-Plattform-Instanz ausführen. Der Benutzer könnte dann auf alle relevanten Daten zugreifen und die Systemintegrität und -verfügbarkeit auf der Splunk-Plattforminstanz beeinflussen. Die Sicherheitsanfälligkeit ist möglich, da Splunk Web Manager Configuration Manager-Konfigurationswerte auswertet und der REST-API-Pfad (Representational State Transfer) für Manager-Konfiguration nicht die Berechtigung erfordert, die normalerweise Manager-Konfigurationsschreiben steuert. Weitere Informationen finden Sie unter Über die Konfiguration des rollenbasierten Benutzerzugriffs (https://help.splunk.com/en/splunk-enterprise/administer/manage-users-and-security/10.2/manage-splunk-plattform-users-and-roles/about-configuring-role-based-user-access) und restmap.conf (https://help.splunk.com/en/data-management/splunk-enterprise-admin-manual/10.2/configuration-file-reference/10.2.0-configuration-file-reference/restmap.conf) in der Splunk-Dokumentation.
Quellen & weiterführende Informationen
Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.
Was ist zur Behebung zu tun?
Auf eine behobene Version aktualisieren: 9.4.14, 10.0.9, 10.2.6, 10.4.2.
Empfohlene Schritte
- Betroffene Systeme identifizieren: splunk splunk.
- Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
- Update/Rollout auf behobene Version vorbereiten und priorisiert einspielen.
- Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.
Übergangsmaßnahmen
- Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
- WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
- Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.