CVE-2026-76314
Beschreibung
In den Splunk Enterprise-Versionen unter 10.4.2, 10.2.6, 10.0.9 und 9.4.14 kann ein Benutzer, der nicht über die Splunk-Rollen "Admin" oder "Power" verfügt, Remote Code Execution (RCE) durchführen, indem er erstellte Splunk Web Manager-Konfigurationsinhalte einreicht. Der Benutzer könnte dann auf alle relevanten Daten zugreifen und die Systemintegrität und -verfügbarkeit beeinflussen. Die Sicherheitsanfälligkeit ist möglich, da Splunk Web Manager Extensible Markup Language-Ausdrücke ohne ausreichende Eingabebeschränkungen auswertet und die zugehörige Konfigurationsroute nicht die für Managerkonfigurationsänderungen erwartete Fähigkeit erfordert. Weitere Informationen finden Sie unter Über Konfigurationsdateien (https://help.splunk.com/de/data-management/splunk-enterprise-admin-manual/10.4/administer-splunk-enterprise-with-configuration-files/about-configuration-files) in der Splunk-Dokumentation.
Quellen & weiterführende Informationen
Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.
Was ist zur Behebung zu tun?
Auf eine behobene Version aktualisieren: 9.4.14, 10.0.9, 10.2.6, 10.4.2.
Empfohlene Schritte
- Betroffene Systeme identifizieren: splunk splunk.
- Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
- Update/Rollout auf behobene Version vorbereiten und priorisiert einspielen.
- Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.
Übergangsmaßnahmen
- Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
- WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
- Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.
- Administrative Zugänge besonders absichern: MFA, Passwortrotation, Session-Invalidierung.