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Zuletzt aktualisiert 25.08.2026 11:18

CVE-2026-76312

CVSS 9.41 Quelle

Beschreibung

In den Splunk Enterprise-Versionen unter 10.4.1, 10.2.6, 10.0.9 und 9.4.14 kann ein nicht authentifizierter Benutzer, der die Hypertext Markup Language (HTML) -Quelle einer Seite lesen kann, die einen Splunk-Bericht einbettet, ausgesetztes Sitzungsmaterial verwenden, um auf alle relevanten Daten zuzugreifen und die Systemintegrität zu beeinträchtigen. Die Sicherheitsanfälligkeit ist möglich, da der Download-Pfad des Versandarchivs die Berechtigungsgrenze für eingebettete Berichte nicht korrekt durchsetzt und sensibles Sitzungsmaterial in archivierten Suchauftragsdaten enthält. Weitere Informationen finden Sie unter Zusätzliche Konfiguration für eingebettete Berichte (https://help.splunk.com/en/splunk-enterprise/create-dashboards-and-reports/reporting-manual/10.4/report-management/additional-configuration-for-embedded-reports) und Einbetten von geplanten Berichten (https://help.splunk.com/en/splunk-enterprise/create-dashboards-and-reports/reporting-manual/10.4/report-management/embed-scheduled-reports) in der Splunk-Dokumentation.

Herstellersplunk
Produktsplunk
ProduktfamilieSplunk
Betroffene Versionen>=9.4.0 <9.4.14, >=10.0.0 <10.0.9, >=10.2.0 <10.2.6, 10.4.0
Behobene Versionen9.4.14, 10.0.9, 10.2.6

Quellen & weiterführende Informationen

Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.

Was ist zur Behebung zu tun?

Auf eine behobene Version aktualisieren: 9.4.14, 10.0.9, 10.2.6.

PrioritätRot
EinordnungSofort behandeln: kritisch oder aktiv ausgenutzt/KEV-relevant.

Empfohlene Schritte

  • Betroffene Systeme identifizieren: splunk splunk.
  • Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
  • Update/Rollout auf behobene Version vorbereiten und priorisiert einspielen.
  • Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.

Übergangsmaßnahmen

  • Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
  • WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
  • Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.
  • Administrative Zugänge besonders absichern: MFA, Passwortrotation, Session-Invalidierung.