CVE-2026-76312
Beschreibung
In den Splunk Enterprise-Versionen unter 10.4.1, 10.2.6, 10.0.9 und 9.4.14 kann ein nicht authentifizierter Benutzer, der die Hypertext Markup Language (HTML) -Quelle einer Seite lesen kann, die einen Splunk-Bericht einbettet, ausgesetztes Sitzungsmaterial verwenden, um auf alle relevanten Daten zuzugreifen und die Systemintegrität zu beeinträchtigen. Die Sicherheitsanfälligkeit ist möglich, da der Download-Pfad des Versandarchivs die Berechtigungsgrenze für eingebettete Berichte nicht korrekt durchsetzt und sensibles Sitzungsmaterial in archivierten Suchauftragsdaten enthält. Weitere Informationen finden Sie unter Zusätzliche Konfiguration für eingebettete Berichte (https://help.splunk.com/en/splunk-enterprise/create-dashboards-and-reports/reporting-manual/10.4/report-management/additional-configuration-for-embedded-reports) und Einbetten von geplanten Berichten (https://help.splunk.com/en/splunk-enterprise/create-dashboards-and-reports/reporting-manual/10.4/report-management/embed-scheduled-reports) in der Splunk-Dokumentation.
Quellen & weiterführende Informationen
Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.
Was ist zur Behebung zu tun?
Auf eine behobene Version aktualisieren: 9.4.14, 10.0.9, 10.2.6.
Empfohlene Schritte
- Betroffene Systeme identifizieren: splunk splunk.
- Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
- Update/Rollout auf behobene Version vorbereiten und priorisiert einspielen.
- Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.
Übergangsmaßnahmen
- Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
- WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
- Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.
- Administrative Zugänge besonders absichern: MFA, Passwortrotation, Session-Invalidierung.