Zum Inhalt springen
← Zurück zum Cyberlagebild
Zuletzt aktualisiert 25.08.2026 11:18

CVE-2026-76263

CVSS 5.41 Quelle

Beschreibung

In den Splunk Enterprise-Versionen unter 10.4.2 und 10.2.6 kann ein Benutzer, der nicht über die Splunk-Rollen "Admin" oder "Power" verfügt, die Splunk Processing Language-Module Version 2 (SPL2) anderer Benutzer über die Datenmanagement-Orchestrator-Schnittstelle löschen. Die Sicherheitsanfälligkeit betrifft nicht die Splunk Enterprise-Versionen unter 10.2. Die Autorisierung auf defekter Objektebene ist möglich, da der Datenverwaltungsorchester nicht überprüft, ob der anfordernde Benutzer die Zielressourcen besitzt, bevor er die Module löscht. Weitere Informationen finden Sie unter Verwalten von SPL2-basierten Apps (https://help.splunk.com/en/splunk-enterprise/administer/admin-manual/10.4/meet-splunk-apps/manage-splunk2-based-apps) in der Splunk-Dokumentation.

Herstellersplunk
Produktsplunk
ProduktfamilieSplunk
Betroffene Versionen>=10.2.0 <10.2.6, >=10.4.0 <10.4.2
Behobene Versionen10.2.6, 10.4.2

Quellen & weiterführende Informationen

Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.

Was ist zur Behebung zu tun?

Auf eine behobene Version aktualisieren: 10.2.6, 10.4.2.

PrioritätGrün
EinordnungPlanbar behandeln und überwachen.

Empfohlene Schritte

  • Betroffene Systeme identifizieren: splunk splunk.
  • Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
  • Update/Rollout auf behobene Version vorbereiten und priorisiert einspielen.
  • Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.

Übergangsmaßnahmen

  • Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
  • WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
  • Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.
  • Administrative Zugänge besonders absichern: MFA, Passwortrotation, Session-Invalidierung.