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Zuletzt aktualisiert 20.08.2026 16:05

CVE-2026-76258

CVSS 6.51 Quelle

Beschreibung

In den Splunk Enterprise-Versionen unter 10.4.2, 10.2.6, 10.0.9 und 9.4.14 und den Splunk Secure Gateway-Versionen unter 3.10.10, 3.9.24 und 3.8.71 kann ein Benutzer, der nicht über die "Admin"- oder "Power"-Splunk-Rollen verfügt, eine beliebige Begleiter-App registrieren und veranlassen, dass Splunk Secure Gateway mobile Benutzeranforderungen, einschließlich Token, die alle relevanten Daten, die dem betroffenen mobilen Benutzer zur Verfügung stehen, kompromittieren, an einen angreifergesteuerten Uniform Resource Locator (URL) weiterleitet. Die Sicherheitsanfälligkeit ist möglich, da ein fest codierter kryptografischer Schlüssel im Splunk Secure Gateway Companion App Registration Handler eine willkürliche Rückruf-URL-Registrierung ohne Einschränkung ermöglicht. Weitere Informationen finden Sie unter Definieren von Rollen auf der Splunk-Plattform mit Funktionen (https://help.splunk.com/en/splunk-enterprise/administer/manage-users-and-security/10.2/manage-splunk-platform-users-and-roles/define-roles-on-the-splunk-plattform-with-capabilities) in der Splunk-Dokumentation.

Herstellersplunk
Produktsplunk, splunk secure gateway
ProduktfamilieKeine Angaben
Betroffene Versionen>=9.4.0 <9.4.14, >=10.0.0 <10.0.9, >=10.2.0 <10.2.6, >=10.4.0 <10.4.2, >=3.8.0 <3.8.71, >=3.9.0 <3.9.24, >=3.10.0 <3.10.10
Behobene VersionenKeine Angaben

Quellen & weiterführende Informationen

Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.

Was ist zur Behebung zu tun?

Herstellerhinweise prüfen und das betroffene Produkt kurzfristig patchen oder kompensierende Schutzmaßnahmen aktivieren.

PrioritätGrün
EinordnungPlanbar behandeln und überwachen.

Empfohlene Schritte

  • Betroffene Systeme identifizieren: splunk splunk, splunk secure gateway.
  • Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
  • Hersteller-Advisory öffnen und verfügbare Updates, Workarounds oder Deaktivierungen prüfen.
  • Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.

Übergangsmaßnahmen

  • Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
  • WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
  • Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.
  • Administrative Zugänge besonders absichern: MFA, Passwortrotation, Session-Invalidierung.