CVE-2026-76254
Beschreibung
In den Splunk Enterprise-Versionen unter 10.4.2, 10.2.6, 10.0.9, 9.4.14 und 9.3.14 kann ein nicht authentifizierter Benutzer einen anderen Benutzer veranlassen, beliebige Search Processing Language (SPL)-Pipelines vom Dataset Explorer mit den gleichen Privilegien wie dieser Benutzer zu versenden, was den Zugriff auf alle relevanten Daten und die Systemintegrität ermöglichen kann, die diesem Benutzer zur Verfügung stehen, und die Systemverfügbarkeit beeinträchtigen kann. Die Sicherheitsanfälligkeit ist möglich, da Dataset Explorer keine Dataset-Namen vor dem Erstellen von SPL-Suchen validiert oder entzieht und keine SPL-Sicherheitsvorkehrungen für riskante Befehle auf diese Suchen anwendet. Die Sicherheitslücke erfordert, dass der Angreifer den Benutzer phisht, indem er ihn dazu bringt, den erstellten Link zu öffnen. Der nicht authentifizierte Benutzer sollte die Sicherheitsanfälligkeit nicht nach Belieben ausnutzen können. Weitere Informationen finden Sie in der Splunk-Dokumentation: Explore a dataset (https://help.splunk.com/en/splunk-enterprise/manage-knowledge-objects/knowledge-management-manual/10.4/manage-and-explore-datasets/explore-a-dataset) and SPL safeguards for risky commands (https://help.splunk.com/en/splunk-enterprise/administer/manage-users-and-security/10.4/best-practices-for-splunk-platform-security/spl-safeguards-for-risky-commands).
Quellen & weiterführende Informationen
Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.
Was ist zur Behebung zu tun?
Auf eine behobene Version aktualisieren: 9.3.14, 9.4.14, 10.0.9, 10.2.6, 10.4.2.
Empfohlene Schritte
- Betroffene Systeme identifizieren: splunk splunk.
- Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
- Update/Rollout auf behobene Version vorbereiten und priorisiert einspielen.
- Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.
Übergangsmaßnahmen
- Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
- WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
- Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.