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Zuletzt aktualisiert 19.08.2026 22:29

CVE-2020-1048

CVSS 7.81 Quelle

Beschreibung

Eine Erhöhung der Berechtigungsverwundbarkeit liegt vor, wenn der Windows Print Spooler-Dienst das willkürliche Schreiben in das Dateisystem falsch erlaubt. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzte, konnte willkürlichen Code mit erhöhten Systemprivilegien ausführen. Ein Angreifer könnte dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit vollen Benutzerrechten erstellen. Um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, müsste sich ein Angreifer bei einem betroffenen System anmelden und ein speziell gestaltetes Skript oder eine Anwendung ausführen. Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem es korrigiert, wie die Windows Print Spooler-Komponente in das Dateisystem schreibt.

HerstellerMicrosoft
Produktwindows 10, windows 7, windows 8.1, windows rt 8.1, windows server 2008, windows server 2012, windows server 2016, windows server 2019
ProduktfamilieKeine Angaben
Betroffene Versionen1607, 1709, 1803, 1809, 1903, 1909, r2
Behobene VersionenKeine Angaben

Quellen & weiterführende Informationen

Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.

Was ist zur Behebung zu tun?

Herstellerhinweise prüfen und das betroffene Produkt kurzfristig patchen oder kompensierende Schutzmaßnahmen aktivieren.

PrioritätGelb
EinordnungZeitnah behandeln: hohes technisches Risiko.

Empfohlene Schritte

  • Betroffene Systeme identifizieren: Microsoft windows 10, windows 7, windows 8.1, windows rt 8.1, windows server 2008, windows server 2012, windows server 2016, windows server 2019.
  • Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
  • Hersteller-Advisory öffnen und verfügbare Updates, Workarounds oder Deaktivierungen prüfen.
  • Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.

Übergangsmaßnahmen

  • Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
  • WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
  • Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.