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Zuletzt aktualisiert 25.08.2026 11:03

CVE-2020-1035

CVSS 7.51 Quelle

Beschreibung

Eine Sicherheitslücke für die Ausführung von Remotecode besteht in der Art und Weise, wie die VBScript-Engine Objekte im Speicher verarbeitet. Die Sicherheitsanfälligkeit könnte den Speicher so verfälschen, dass ein Angreifer im Kontext des aktuellen Benutzers beliebigen Code ausführen könnte. Ein Angreifer, der die Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausgenutzt hat, könnte die gleichen Benutzerrechte wie der aktuelle Benutzer erhalten. Wenn der aktuelle Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, könnte ein Angreifer, der die Sicherheitslücke erfolgreich ausgenutzt hat, die Kontrolle über ein betroffenes System übernehmen. Ein Angreifer könnte dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit vollen Benutzerrechten erstellen. In einem webbasierten Angriffsszenario könnte ein Angreifer eine speziell gestaltete Website hosten, die entwickelt wurde, um die Sicherheitslücke durch den Internet Explorer auszunutzen und dann einen Benutzer davon zu überzeugen, die Website anzusehen. Ein Angreifer könnte auch ein ActiveX-Steuerelement einbetten, das als "sicher für die Initialisierung" in einer Anwendung oder einem Microsoft Office-Dokument gekennzeichnet ist, das die IE-Rendering-Engine hostet. Der Angreifer könnte auch kompromittierte Websites und Websites nutzen, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbung akzeptieren oder hosten. Diese Websites könnten speziell gestaltete Inhalte enthalten, die die Schwachstelle ausnutzen könnten. Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem geändert wird, wie die Skripting-Engine Objekte im Speicher behandelt.

HerstellerMicrosoft
Produktinternet explorer
ProduktfamilieInternet Explorer
Betroffene Versionen9, 11
Behobene VersionenKeine Angaben

Quellen & weiterführende Informationen

Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.

Was ist zur Behebung zu tun?

Herstellerhinweise prüfen und das betroffene Produkt kurzfristig patchen oder kompensierende Schutzmaßnahmen aktivieren.

PrioritätGelb
EinordnungZeitnah behandeln: hohes technisches Risiko.

Empfohlene Schritte

  • Betroffene Systeme identifizieren: Microsoft internet explorer.
  • Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
  • Hersteller-Advisory öffnen und verfügbare Updates, Workarounds oder Deaktivierungen prüfen.
  • Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.

Übergangsmaßnahmen

  • Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
  • WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
  • Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.
  • Administrative Zugänge besonders absichern: MFA, Passwortrotation, Session-Invalidierung.