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Zuletzt aktualisiert 19.08.2026 22:29

CVE-2020-0901

CVSS 9.81 Quelle

Beschreibung

Eine Sicherheitsanfälligkeit für die Ausführung von Remotecode besteht in der Microsoft Excel-Software, wenn die Software Objekte im Speicher nicht ordnungsgemäß behandelt. Ein Angreifer, der die Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausgenutzt hat, könnte im Kontext des aktuellen Benutzers willkürlichen Code ausführen. Wenn der aktuelle Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, könnte ein Angreifer die Kontrolle über das betroffene System übernehmen. Ein Angreifer könnte dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit vollen Benutzerrechten erstellen. Benutzer, deren Konten so konfiguriert sind, dass sie weniger Benutzerrechte auf dem System haben, sind möglicherweise weniger betroffen als Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten. Die Ausnutzung der Sicherheitsanfälligkeit erfordert, dass ein Benutzer eine speziell gestaltete Datei mit einer betroffenen Version von Microsoft Excel öffnet. In einem E-Mail-Angriffsszenario könnte ein Angreifer die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er die speziell erstellte Datei an den Benutzer sendet und den Benutzer davon überzeugt, die Datei zu öffnen. In einem webbasierten Angriffsszenario könnte ein Angreifer eine Website hosten (oder eine kompromittierte Website nutzen, die vom Benutzer bereitgestellte Inhalte akzeptiert oder hostet), die eine speziell gestaltete Datei enthält, die entwickelt wurde, um die Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen. Ein Angreifer hätte keine Möglichkeit, Benutzer zum Besuch der Website zu zwingen. Stattdessen müsste ein angreifer benutzer davon überzeugen, auf einen link zu klicken, typischerweise durch eine verlockung in einer e-mail oder sofortnachricht, und sie dann davon zu überzeugen, die speziell erstellte datei zu öffnen. Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem es korrigiert, wie Microsoft Excel Objekte im Speicher behandelt.

HerstellerMicrosoft
Produkt365 apps, office
ProduktfamilieKeine Angaben
Betroffene Versionen2010, 2013, 2016, 2019
Behobene VersionenKeine Angaben

Quellen & weiterführende Informationen

Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.

Was ist zur Behebung zu tun?

Herstellerhinweise prüfen und das betroffene Produkt kurzfristig patchen oder kompensierende Schutzmaßnahmen aktivieren.

PrioritätRot
EinordnungSofort behandeln: kritisch oder aktiv ausgenutzt/KEV-relevant.

Empfohlene Schritte

  • Betroffene Systeme identifizieren: Microsoft 365 apps, office.
  • Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
  • Hersteller-Advisory öffnen und verfügbare Updates, Workarounds oder Deaktivierungen prüfen.
  • Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.

Übergangsmaßnahmen

  • Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
  • WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
  • Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.
  • Administrative Zugänge besonders absichern: MFA, Passwortrotation, Session-Invalidierung.