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Zuletzt aktualisiert 25.08.2026 03:40

GQL entry mutation siteId bypasses schema site scope, enabling cross-site content read/write/delete

CVSS –1 Quelle

Beschreibung

Craft CMS GraphQL-Eintragsmutationsresolver (`saveEntry`, `deleteEntry`) lesen `siteId` direkt aus `$arguments`, ohne `ArgumentManager::prepareArguments()` zu durchlaufen, was die Funktion ist, die die Site-Scope-Filterung über `array intersect` gegen die erlaubten Sites des GraphQL-Schemas erzwingt. Der Abfragepfad (`ElementResolver::prepareElementQuery`) ruft korrekt `prepareArguments()` auf, so dass Abfragen an nicht autorisierte Websites leer zurückkehren. Mutationen umgehen dies jedoch vollständig - ein angreifer mit einem token, der auf site a ausgerichtet ist, kann einträge in site b erstellen, ändern oder löschen, indem er "siteid" im mutationsargument übergibt. Auswirkung - Vertraulichkeit: `saveEntry` lädt das Element nach `siteId` — Angreifer können Inhalte von nicht autorisierten Seiten lesen. Integrität: `saveEntry` schreibt in den `elements sites`-Record der angegebenen Site; die Propagation verteilt Änderungen auf alle Sites. - Verfügbarkeit: `deleteEntry` sucht das Element durch `siteId` und ruft dann `deleteElementBy auf Id` ohne `site Id`, Löschen des Elements auf allen Seiten. ID des Berichts: 1540

HerstellerPixel & Tonic
ProduktCraft CMS
ProduktfamilieKeine Angaben
Betroffene Versionen< 5.10.11
Behobene Versionen5.10.11

Quellen & weiterführende Informationen

Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.

Was ist zur Behebung zu tun?

Auf eine behobene Version aktualisieren: 5.10.11.

PrioritätGelb
EinordnungZeitnah behandeln: hohes technisches Risiko.

Empfohlene Schritte

  • Betroffene Systeme identifizieren: Pixel & Tonic Craft CMS.
  • Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
  • Update/Rollout auf behobene Version vorbereiten und priorisiert einspielen.
  • Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.

Übergangsmaßnahmen

  • Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
  • WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
  • Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.
  • Administrative Zugänge besonders absichern: MFA, Passwortrotation, Session-Invalidierung.