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Zuletzt aktualisiert 21.08.2026 07:10

Externer Angriff auf die Gemeindeverwaltung Schöneiche bei Berlin

Incidents

Lagebeschreibung

Ein externer Angriff Anfang März 2021 kompromittierte den E-Mail-Server der Gemeinde Schöneiche durch eine Sicherheitslücke in Microsoft Exchange. Die Angreifer konnten auf den Exchange-Server zugreifen und möglicherweise Daten abfischen. Es ist unklar, ob sie Zugriff auf weitere Daten, wie die E-Mail-Kommunikation, hatten. Die Gemeinde hat den E-Mail-Server neu aufgesetzt und gesichert sowie die Landesdatenschutzbeauftragte informiert. Bürger wurden gewarnt, verdächtige E-Mails zu ignorieren und keine Anhänge zu öffnen.

ProdukteKeine Angaben
OrganisationenGemeindeverwaltung Schöneiche bei Berlin
Betroffene LänderDE

Quellen & weiterführende Informationen

Die folgenden Links führen zu den zu diesem Vorfall gespeicherten Veröffentlichungen.

Einordnung, Prävention und Versicherbarkeit

Schwere noch unklar: zusätzliche Quellen und technische Details prüfen.

AmpelGelb
AngriffsartUnklarer Cybervorfall
Bekannte Malware/GruppeKeine Angabe

Was hätte vorbeugen können?

  • Root-Cause-Analyse durchführen und Eintrittsweg, betroffene Systeme, Datenabfluss sowie Wiederholungsrisiko klären.
  • MFA für externe und privilegierte Zugänge erzwingen.
  • Patch- und Schwachstellenmanagement mit verbindlichen Fristen betreiben.
  • EDR/SIEM-Überwachung und getestete Wiederherstellungsprozesse etablieren.

Versicherbarkeit

Grundsätzlich prüfbar; für eine belastbare versicherungsrechtliche Einordnung fehlen bei unklarer Angriffsart meist Eintrittsweg, Schadenbild und konkrete Vertragsbedingungen.

  • Grundsätzlich können Cybervorfälle versicherbar sein; entscheidend sind Police, Obliegenheiten, Ausschlüsse und nachweisbare Mindestschutzmaßnahmen.
  • Typische Prüfpunkte: MFA, Patchmanagement, Backups, Logging, Notfallplan, Dienstleisterabhängigkeiten und rechtzeitige Schadenmeldung.

Timeline

Keine öffentlichen Timeline-Einträge.